24. Januar 2013
Die Forschung an mutierten Formen des tödlichen Vogelgrippe-Virus H5N1 soll weitergehen.
40 Forscher aus neun Staaten haben angekündigt, dem vor einem Jahr verhängten Forschungsmoratorium ein Ende zu setzen. In einem offenen Brief an die Zeitschriften "Nature" und "Science" begründeten sie das damit, dass die Sicherheitsvorkehrungen in den Labors verstärkt worden seien. Außerdem sei der Nutzen der Forschung größer als das damit verbundene Risiko.
Vor allem die USA befürchten, dass Erkenntnisse über gefährliche Mutationen des Grippe-Virus in die Hände von Terroristen gelangen könnten. Bisher überträgt sich die Vogelgrippe nur unter Vögeln oder von Vögeln auf den Menschen, nicht aber von einem Menschen zum anderen. In Labors in den USA und den Niederlanden hatten Forscher das Virus jedoch so verändert, dass sich auch Säugetiere gegenseitig anstecken konnten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)