25. Januar 2013
Vielleicht haben wir bisher am falschen Ort gesucht.
Denn wenn es um erdähnliche Himmelskörper geht, sollte man nicht nur Planeten in anderen Sonnensystemen anschauen, sondern auch deren Monde. Dieser Meinung ist René Heller vom Leibniz-Institut für Astrophysik. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet über Hellers Suche nach lebensfreundlichen Zonen. Zwar habe man inzwischen mehrere Dutzend Exoplaneten entdeckt, auf denen es flüssiges Wasser geben könne. Die meisten seien aber trotzdem große, lebensfeindliche Gasklumpen.
Der "SZ" zufolge plädiert Heller daher dafür, sich die kleineren Begleiter der fernen Planeten vorzunehmen. Die Monde müssten seinen Berechnungen zufolge mindestens ein Zehntel der Erdmasse besitzen, um eine eigene Atmosphäre halten zu können. Dem Bericht zufolge muss aber erst einmal herausgefunden werden, ob es so große Monde überhaupt gibt. Dann könnten sie ein neuer Ansatz für die Suche nach Leben im All sein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)