25. Januar 2013

Forscher halten Warnungen vor Artensterben für übertrieben

Die Warnungen vor einem gigantischen Artenstreben sind einer neuen Studie zufolge übertrieben.

Ein Forscherteam aus Neuseeland, Australien und Großbritannien nennt es reinen Alarmismus, zu behaupten, dass die meisten Tier- und Pflanzenarten aussterben, bevor sie überhaupt erfasst sind.

Bisherige Schätzungen gingen davon aus, dass es etwa 100 Millionen Arten gibt, von denen durch Umweltzerstörung in jedem Jahrzehnt fünf Prozent aussterben. Die Autoren der aktuellen Studie nennen die Zahl viel zu hoch. Ihre statistischen Berechnungen legen nahe, das es 20 Mal weniger Arten gibt als bisher angenommen. Und davon sterbe nur ein Prozent aus.

Dass es ein von Menschen ausgelöstes Massensterben gibt, bestreiten die Forscher allerdings nicht - nur die vorhergesagte Größenordnung.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)