28. Januar 2013
Augen zu und durch:
Dass wir im Schlaf nicht nur entspannen, sondern geistig sehr aktiv sind, ist bekannt. Forscher der Universität von Berkeley in Kalifornien vermuten jetzt auch einen Zusammenhang zwischen gutem Schlaf und gutem Erinnerungsvermögen.
Wie sie im Fachblatt "Nature Neuroscience" schreiben, verbringen Erwachsene etwa ein Viertel der Nacht im Tiefschlaf. In dieser Zeit entstehen langsame Hirnströme. Die Forscher glauben, dass damit Erinnerungen von einer Hirnregion in eine andere transportiert werden, sozusagen vom Arbeitsspeicher auf die dauerhafte Festplatte.
Bei schlechtem oder zu kurzem Tiefschlaf bleiben die Informationen den Forschern zufolge im Arbeitsspeicher stecken und werden überschrieben, bevor sie ins Langzeitgedächtnis übergehen können.
Bisher haben die Kalifornier allerdings nur knapp 30 junge und alte Menschen dazu untersucht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)