28. Januar 2013
In China steht auf Geldfälschen die Todesstrafe.
Die Deutsche Bundesbank zieht daraus Konsequenzen. Auf Anfrage heißt es, bei ihren Seminaren zum Thema Falschgeld seien Vertreter der chinesischen Zentralbank bis auf weiteres unerwünscht. Das gelte künftig nicht nur wie bisher für gesonderte Beratungsprojekte, sondern auch für allgemeine Lehrgänge zur Falschgeldbekämpfung. Das betreffe auch Vertreter der Zentralbank Vietnams. Auch dort droht Geldfälschern die Todesstrafe. Fälschungen seien zwar ein ernstzunehmender Straftatbestand, erklärte die Bundesbank, sie halte aber die Androhung der Todesstrafe für unverhältnismäßig.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)