28. Januar 2013
Erdbeben der Stärke 5 auf der Richterskala, im Norden der Niederlande, so sieht offenbar die Zukunft aus.
Experten und staatliche Aufseher sind besorgt über Erdgasbohrungen in Groningen. In der Nähe der Gasfelder bebt die Erde scheinbar immer häufiger und heftiger. Das legt eine offizielle Studie nahe. Die staatliche Minenaufsicht empfiehlt, die Anzahl der Bohrungen zu senken. Der Umweltminister gibt aber zu bedenken, dieser Schritt sei wirtschaftlich unverantwortlich. Allein 2011 flossen elfeinhalb Milliarden Euro aus den Gasfeldern in die Staatskassen. Zudem seien 97 Prozent der niederländischen Haushalte von diesen Bohrungen abhängig.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)