28. Januar 2013
Der Nachteil an günstigen Handys ist oft, dass die Benutzung an den Provider gebunden ist.
Telefonkarten anderer Anbieter funktionieren damit nicht. Findige Nutzer können diese sogenannte SIM-Sperre umgehen. In den USA wurde dieses Vorgehen jetzt allerdings unter Strafe gestellt. Die US-amerikanische Mobilfunkvereinigung CTIA spricht von Strafen bis zu 2500 Dollar. Wer die SIM-Sperre willentlich und für einen finanziellen Vorteil umgeht, riskiere sogar eine mehrjährige Gefängnisstrafe.
Mobilfunkkunden kritisieren, dass sie durch die Neuregelung noch enger an ihren Provider gebunden werden. Inzwischen wurde eine Online-Petition verfasst, die die US-Regierung umstimmen soll.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)