29. Januar 2013
Ein Tweet ist schnell geschrieben und noch schneller verbreitet.
Twitter verzeichnet daher nach eigenen Angaben zunehmend Anfragen von Regierungen und Behörden - dabei geht es um Lösch-Aufforderungen oder Anfragen nach Nutzerdaten, zum Beispiel wenn illegale Inhalte verbreitet werden. In etwas mehr als der Hälfte der Fälle kommt Twitter den Aufforderungen nach - in Deutschland wurde zum Beispiel das Nutzerprofil einer verbotenen rechtsextremen Vereinigung gesperrt. In anderen Fällen geht es um Urheberrechtsverletzungen.
Insgesamt gab es laut Twitter im zweiten Halbjahr 2012 mehr als 1.000 Anfragen von Polizei und Justiz und mehr als 3.000 Copyright-Hinweise. Das US-Unternehmen will diese Fälle so transparent wie möglich machen. Wie Twitter auf seinem Blog ankündigte, gibt es für Transparenz-Berichte daher jetzt eine extra Internetseite: transparency.twitter.com.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)