29. Januar 2013
In der Rubrik "Rückspiegel" geht es heute um den Start eines Großprojektes mit astronomischer Dimension.
Am 29. Januar 1998, also heute vor 15 Jahren, unterzeichneten Japan, Kanada, Russland, die USA und elf europäische Staaten, unter ihnen Deutschland, ein Abkommen zum Bau der Internationalen Raumstation ISS - damals noch unter dem Namen "Alpha".
Die ISS ist heute das größte künstliche Objekt in der Erdumlaufbahn - und die erste Station, die wirklich für den Dauerbetrieb im All vorgesehen ist. Das erste Modul wurde im November 1998 gestartet, zwei Jahre später nahm die Besatzung ihren Dienst auf. Seitdem waren immer mindestens zwei Menschen in der Station. Vom Leben in rund 400 Kilometern Höhe erzählt die Astronautin Sunita Williams in einem vielgeklickten Video bei Youtube.
Pläne für einen Außenposten der Menschheit im All gab es in den USA übrigens schon seit den 1960er Jahren. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde die Zusammenarbeit mit Russland vereinbart, andere Länder schlossen sich an. China beteiligt sich nicht und plant den Bau einer eigenen Station.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)