29. Januar 2013

USA streiten mit Karibikinseln über geplante US-Medien-Flatrate

Die großen USA warnen die kleinen Karibikinseln Antigua und Barbuda vor staatlicher Piraterie.

Was ist passiert? Die Regierung der Inseln plant eine Art "Staats-Flatrate". Alle rund 90.000 Inselbewohner sollen die Möglichkeit erhalten, für fünf Dollar im Monat Zugang zu allen US-Medien zu erhalten - über eine offizielle Internetseite. Der Finanzminister der Inseln erklärte, man wolle damit den Schaden wiedergutmachen, den die USA angerichtet hätten mit der Sperre von antiguanischen Glücksspielangeboten. In diesem Sektor hätten fünf Prozent der Insel-Bewohner gearbeitet, nun sei er nahezu zerstört.

Die USA sind der Ansicht, die Medien-Flatrate sei Diebstahl an geistigem Eigentum. Man sei bereit, mit der Inselregierung über andere Möglichkeiten zu sprechen, die Wirtschaft anzukurbeln.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)