29. Januar 2013
Erst Anfang Januar ist Google-Chef Eric Schmidt in Nordkorea gewesen - angeblich zu privaten Zwecken.
Nun hat Google Maps eine detaillierte Karte des abgeschotteten Staates veröffentlicht. Zu sehen sind unter anderem eine Chemiefabrik und eine Atomforschungsanlage - Bereiche, aus denen das kommunistische Nordkorea sonst eher ein Geheimnis macht. Westliche Regierungen werfen Pjöngjang vor, an Atomwaffen zu arbeiten.
Google Maps zeigt außerdem mehrere grau eingefärbte Bereiche, die jeweils so groß sind wie eine Stadt und als Internierungslager bezeichnet werden.
Nach Angaben eines leitenden Mitarbeiters von Google Maps stammen die verwendeten Daten von Hobby-Kartographen. Die detaillierte Karte sei vor allem für Südkoreaner mit Angehörigen im Norden interessant. Für Nordkoreaner wäre sie es sicher auch. Die haben nur in der Regel keinen Internetzugang.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)