29. Januar 2013
Ein "Coming out" kann gut für die Gesundheit sein.
Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Montreal in einer Studie mit 87 Homo- und Bisexuellen. Sie untersuchten die Blutwerte der Probanden und stellten fest: Diejenigen, die sich öffentlich zu ihrer Homosexualität bekannten, waren deutlich weniger gestresst als diejenigen, die ein "Coming out" bisher gescheut hatten. Das hätten unter anderem Messungen des Stresshormons Kortisol, der Insulin- und Adrenalin-Werte sowie des Blutdrucks ergeben.
Eine Einschränkung machten die Forscher allerdings: Ein "Coming out" sei natürlich nur in toleranten Gesellschaften hilfreich. Homosexualität wird in rund 70 Ländern der Welt strafrechtlich verfolgt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)