29. Januar 2013
Die meisten gehen ja gern zur Schule, wenn man da nicht immer so früh hin müsste.
Was Kindern keine Schwierigkeiten bereitet, weil sie generell früher wach werden, wird für Jugendliche immer mühsamer. Forscher der Universität Basel haben festgestellt, dass sich im Alter von 15 Jahren die Einschlafphase deutlich nach hinten verschiebt. Sie schlafen später ein, brauchen aber genauso viel Schlaf wie Kinder - neun bis neuneinhalb Stunden - und müssen genauso früh raus.
Die Forscher analysierten nun, wie sich eine Verschiebung des Schulbeginns um 20 Minuten auswirkt. Herauskam, dass schon diese 20 Minuten das Schlafdefizit der Jugendlichen abbaut. Die Schüler, die erst um acht Uhr da sein mussten, fühlten sich wacher und aufmerksamer.
Weniger als acht Stunden sollten Jugendliche übrigens nicht schlafen - sonst leiden nicht nur die Schulleistungen, es verschlechtert sich auch die generelle Lebenseinstellung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)