29. Januar 2013
Die Band Kraftklub singt "Nie wieder Ritalin", daran sollten sich einige Mediziner wohl ein Beispiel nehmen.
Wie im Arztreport der Barmer GEK zu lesen ist, steigen die Diagnosen der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätstörung weiter an. In dem Bericht heißt es, man müsse Acht geben, nicht eine ADHS-Generation zu fabrizieren. Pillen gegen Erziehungsprobleme seien der falsche Weg.
In der Generation der im Jahr 2000 geborenen Kinder hat jeder fünfte Junge eine ADHS-Diagnose bekommen. Bei den Mädchen waren es deutlich weniger. Insgesamt haben die ADHS-Diagnosen um 42 Prozent zugelegt. Damit ist sie die häufigste psychische Störung bei Kindern und Jugendlichen.
Gegen ADHS wird z. B. das Medikament Ritalin verschrieben, das unter anderem Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Wachstumsstörungen und Herz-Kreislauf-Beschwerden hervorrufen kann.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)