30. Januar 2013
Der Tod eines Freiheitskämpfers beschäftigt uns heute im Rückspiegel.
Am 30. Januar 1948, also heute vor 65 Jahren, starb Mohandas Karamchand Gandhi durch die Schüsse eines fanatischen Hindu-Nationalisten.
Gandhi, genannt "Mahatma, die "Große Seele", hatte sich in jungen Jahren als Rechtsanwalt in Südafrika gegen die Rassendiskriminierung der dort arbeitenden Inder eingesetzt. Im späteren Kampf um die Unabhängigkeit Indiens wurde er dann auch international bekannt als Vertreter des passiven Widerstands und für die friedliche Demonstration gegen die britische Kolonialherrschaft.
Nach Loslösung von Großbritannien 1947 wurde der indische Subkontinent aufgeteilt. Das muslimisch geprägte Pakistan entstand, der Konflikt um die Region Kashmir begann. Gandhi warb für eine Aussöhnung mit den Muslimen, versprach ihnen mehr Rechte und Geld. Nationalistische Hindus - wie Gandhis Attentäter - waren strikte Gegner dieser Politik. Auf dem Weg zu einer Gebetsverantaltung in Neu-Dheli wurde Gandhi mit drei Schüssen aus nächster Nähe getötet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)