30. Januar 2013

Erektionsstörungen könnten auf spätere Herzbeschwerden hinweisen

Wer Erektionsstörungen hat, sollte darüber nachdenken, neben dem Urologen auch zu einem Herzspezialisten zu gehen.

Das legen die Untersuchungen von Spezialisten der Australian National University nahe. Erektionsstörungen könnten demnach auf ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten hinweisen. Je gravierender die Erektionsprobleme, desto höher sei die Gefahr einen Herzinfarkt zu erleiden oder eine andere Erkrankung des Herzens und der Gefäße zu bekommen.

Dazu wurden gesundheitsbezogene Daten von mehr als 95.000 Männern über 45 Jahren ausgewertet.

Die Erektionsstörungen seien nicht der Auslöser der Herzkrankheiten, betonen die Wissenschaftler. Vielmehr lägen beiden Beschwerden die gleichen Ursachen zugrunde, wie zum Beispiel Arterienverkalkung.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)