30. Januar 2013
Der Superbowl ist ein bißchen wie der Oscar der US-Werbeindustrie - es gibt kaum ein zweites Ereignis im Jahr, bei dem ein Spot so viel Aufmerksamkeit bekommt.
Volkswagen sieht sich nun im Zusammenhang mit der Veranstaltung mit Rassismus-Vorwürfen konfrontiert. Stein des Anstoßes ist ein Werbespot für den VW-Beetle, der am Sonntag während des Football-Finales ausgestrahlt werden soll. Im Mittelpunkt steht ein hellhäutiger Beetle-Fahrer mit starkem jamaikanischen Akzent, der in seiner Firma gute Laune verbreitet. In unterschiedlichen Medien wird diese Darstellung als rassistisch bezeichnet.
VW-Manager Mark Gillies zeigte sich überrascht. Die Hauptbotschaft der Werbung bestehe doch darin, dass das Fahren des Autos den Tag erfreulicher gestalte. Und Youtube gibt ihm recht: Dort wird der Spot überwiegend positiv bewertet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)