30. Januar 2013

Genetische Variante erklärt , warum Chinesen häufiger Schweinegrippe bekommen

Die Schweinegrippe grassierte in den Jahren 2009 und 2010 weltweit - vor allem in China zeigten sich die Menschen anfällig für das Virus.

Chinesische und britische Wissenschaftler haben jetzt eine Genvariante entdeckt, die eine Ansteckung mit dem H1N1-Virus begünstigt. Demnach ist diese Genvariante dafür verantwortlich, dass das Risiko an der Grippe zu erkranken sechs Mal höher ist als bei anderen Menschen.

In einem Fachmagazin schreiben die Mediziner, wie sie eine Vielzahl erkrankter Chinesen untersucht haben. 69 Prozent der Untersuchten besitzen die Genvariante.

Dank der Ergebnisse weiß man nun, warum sich die Grippe vor allem im asiatischen Raum ausbreitet und wer zu den Risiko-Patienten gehört, so die Wissenschaftler. So könne man in Zukunft besser auf eine Pandemie reagieren und damit verhindern, dass Menschen an der Grippe sterben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)