30. Januar 2013

Ist die Erde zu heiß für flüssiges Wasser?

Eigentlich dürfte es auf der Erde kein Leben geben - sie befindet sich zu nah an der Sonne.

Auf der Suche nach Planeten, auf denen theoretisch Leben möglich ist, definiert man eine so genannte habitable Zone rund um einen Stern. Auf Planeten, die in dieser Zone liegen, ist die Existenz von flüssigem Wasser möglich - Bedingung für das Vorhandensein von Leben.

Allerdings: Die Grundlagen dieser Berechnungen sind rund zwanzig Jahre alt. Astronomen der Penn State University in den USA haben sie nun aktualisiert und den Einfluss von CO2 in der Atmosphäre beachtet. Das Ergebnis: Die habitable Zone ist weiter vom Stern entfernt, als bisher gedacht. Die Erde müsste demnach eigentlich zu warm sein. Das Beispiel zeigt: Die neuen Methode bleibt weiterhin ungenau. Sie vernachlässigt Faktoren, wie z.B. die Existenz von Vulkanen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)