30. Januar 2013
"Vor 33 Jahren hat es noch keine technischen Möglichkeiten gegeben, einen Text noch einmal zu überprüfen."
So hat Bundesbildungsministerin Annette Schavan ihre Doktorarbeit verteidigt. Sie hat zwar Flüchtigkeitsfehler eingeräumt, den Vorwurf des Plagiats weist sie aber weiter von sich. Sie sagte dem Zeit-Magazin, sie habe nicht getäuscht.
Die Universität Düsseldorf hatte in der vergangenen Woche ein Verfahren zur Aberkennung von Schavans Doktortitel eröffnet. Der Rat der philosophischen Fakultät will am nächsten Dienstag über die Fortsetzung beraten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)