30. Januar 2013

Japans Judoka mit Bambusschwertern misshandelt

"Bis jetzt habe ich die Dinge auf die Weise erledigt, die ich für passend hielt."

So reagierte der Trainer der japanischen Frauen-Judo-Nationalmannschaft auf Anschuldigungen, seine Mannschaft misshandelt zu haben.

Dem 39-Jährigen Ryuji Sonoda wird vorgeworfen, das Team systematisch gequält und brutal misshandelt zu haben. Den 15 Sportlerinnen wurde offenbar ist Gesicht geschlagen und sie wurden mit dicken Holzschwerten verprügelt.

Der japanische Judo-Verband hat die Anschuldigungen zwar bereits zum Teil bestätigt, gibt Sonoda aber dennoch eine zweite Chance.

Die Offenlegung der Vorfälle im Judo reiht sich ein in eine Kette von gewalttätigen Übergriffen japanischer Trainer. Vor einigen Wochen beging ein Schüler Selbstmord, nachdem er von seinem Basketballtrainer wiederholt körperlich misshandelt worden war.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)