31. Januar 2013
Explorer I, so hieß der erste amerikanische Satellit im All - und er ist heute Thema in unserer Rubrik "Rückspiegel".
Am 31. Januar 1958, also heute vor 55 Jahren, schossen die Amerikaner den künstlichen Erdbegleiter in seine Umlaufbahn. Vorangegangen war ein Schockerlebnis für die Nation, die sich für die technisch fortschrittlichste der Welt hielt. Bereits im Oktober 1957 hatte Russland, für den Westen überraschend früh, seinen Satelliten Sputnik 1 in den Orbit gebracht. Dieser Zeitpunkt gilt als Beginn des "Space Race", des Wettlaufs um die Vormacht in der Raumfahrt.
Auch wenn die Amerikaner mit der Reise zum Mond 1969 sicher den publikumswirksamsten Schritt für sich verbuchen konnten - zunächst hatten sie kein glückliches Händchen. Ein erster Versuch, nach dem Sputnikschock mit den Russen noch im Dezember 1957 gleichzuziehen, scheiterte grandios. Die Trägerrakete für den Satelliten explodierte nur wenige Meter über dem Boden. Das Projekt ist auch unter dem Spottnamen Kaputnik bekannt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)