31. Januar 2013
Herzlichen Glückwunsch, Sternmull!
Das Tier hat Forschern zufolge die empfindlichste Haut im gesamten Säugetierreich, zumindest an einer Stelle, seiner Nase. Der Sternmull ist auch als Sternnasen-Maulwurf bekannt und lebt vor allem im Osten Nordamerikas.
Wissenschaftler der Universität von Kalifornien berichten jetzt im Fachmagazin "PloS ONE", wie sensibel seine Nase ist. Sie zählten über 100.000 Nervenfasern in einem Hautstück von einem Zentimeter Durchmesser. Zum Vergleich: Die Handinnenfläche beim Menschen hat etwa 140 Fühlkörperchen pro Quadratzentimeter.
Der Sternmull kann leichteste Berührungen wahrnehmen, ist gegen Schmerz aber relativ unempfindlich. An seiner Nasenspitze hat das Tier 22 kleine Tentakel, die sternförmig auseinander laufen. Damit ertastet er Beutetiere wie Würmer, Insekten oder Krebse.
DOI: 10.1371/journal-pone.0055001
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)