31. Januar 2013

Studie: Deutschland braucht trotz Atomausstiegs keinen ausländischen Strom

Trotz des Atomausstiegs bezieht Deutschland nicht mehr Strom aus anderen Ländern.

Im Gegenteil - die Exportmengen von deutschem Strom ins Ausland waren vergangenes Jahr so groß wie nie zuvor. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Greenpeace.

Nach Angaben der Autoren sind nicht drohende Versorgungsengpässe verantwortlich für Stromimporte. Ausschlaggebend seien allein die Preise. Deutschland importiere im Sommer traditionell mehr Strom als im Winter, obwohl im Winter der Bedarf größer sei. Das liege zum Beispiel daran, dass die Wasserkraftwerke in den Alpenländern nach der Schneeschmelze besonders viel Strom produzierten. Zu Gunsten dieses billigeren Stroms würden dann teure fossile Kraftwerke in Deutschland heruntergefahren.

Vertreter der Energiewirtschaft behaupten oft, durch den Atomausstieg würden die Importe von Strom ansteigen.

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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)