31. Januar 2013

Human Rights Watch stellt World Report 2013 vor

Dieses Mal kommen vor allem Russland und die Länder des Arabischen Frühlings schlecht weg.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat ihren aktuellen Jahresbericht herausgebracht. Demnach wehren sich die Menschen in Russland immer stärker gegen den staatlichen Druck, ihr Spielraum werde aber immer weiter eingeschränkt. Als Beispiel nennt Human Rights Watch ein Gesetz, nach dem sich alle NGOs, die Geld aus dem Ausland bekommen, als Auslandsagenten registrieren lassen müssen. Ihre Finanzen werden besonders streng kontrolliert. Auch das Gesetz gegen homosexuelle Propaganda kritisieren die Menschenrechtler.

In den Ländern des Arabischen Frühlings kommen dem Bericht zufolge vor allem die Frauenrechte zu kurz. In der neuen ägyptischen Verfassung seien Passagen zu Meinungsäußerung, Religion und Familie zum Beispiel unklar formuliert. Das könne gefährliche Auswirkungen auf die Freiheit der Frauen haben.

Hier geht es zum World Report 2013 von Human Rights Watch.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)