1. Februar 2013

Gutachten bestätigt Seltene-Erden-Vorkommen in Sachsen

Sie werden beim Bau von Handys, Computern oder Flachbildschirmen gebraucht - die Seltenen Erden.

In Mitteleuropa gibt es bisher kein bestätigtes Vorkommen. Das ist jetzt anders - wenn man der Mitteilung einer Rohstofffirma aus Sachsen glaubt. Demnach hat ein Gutachten festgestellt, dass sich in den Gesteinsschichten unter dem Delitzscher Stadtteil Storkwitz mehr als 20.000 Tonnen Seltene Erden befinden. Medien sprechen schon vom "Schatz von Storkwitz".

Als nächstes soll es Probebohrungen geben, um zu klären, ob sich in tieferen Lagen weitere Rohstoffe verbergen.

Als Metalle der Seltenen Erden werden 17 chemische Elemente bezeichnet, die für die Industrie wertvolle Eigenschaften haben. Mit Abstand größter Förderer der Metalle ist China. Das Land deckt 97 Prozent des weltweiten Bedarfs.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)