1. Februar 2013

CCC-Sprecherin: Rechtliche Fragen bei 3D-Druckern

Gibt es demnächst auch Raubkopien von Kaffeemaschinen?

3D-Drucker waren bis vor kurzem vor allem für große Firmen interessant. Inzwischen werden die Geräte aber auch für den Normalbürger erschwinglich. Ein 3D-Drucker modelliert dreidimensionale Objekte, etwa durch das Schmelzen von Kunststoffen.

Die Sprecherin des Chaos Computer Clubs, Constanze Kurz wirft in einer F.A.Z.-Kolumne deshalb rechtliche Fragen auf: Was wäre, wenn man sich die Druckinformationen für ein patenrechtlich geschütztes Produkt aus dem Netz herunterlädt und es zuhause ausdruckt? Die Computerexpertin erkennt hier Parallelen zum Streit über Urheberrechte in so genannten Filesharing-Plattformen.

Kurz meint, bislang sei das Patentrecht darauf ausgelegt, dass Betriebe nicht die Produkte anderer Firmen nachbauen und verkaufen. Wenn jemand ein Gerät für den Eigenbedarf kopiere, sei die rechtliche Lage aber ungeklärt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)