1. Februar 2013

Schlaganfall-Forschung: Neue Gene entdeckt

Rund 15 Millionen Menschen pro Jahr erleiden weltweit einen Schlaganfall, fünf Millionen sterben daran.

Die Forschung über Ursachen und Behandlungsmethoden wird deshalb vorangetrieben. Wissenschaftler des Londoner King's College haben jetzt eine neue Genvariante entdeckt, die für einen Schlaganfall verantwortlich sein kann. Die Forscher untersuchten Gene, die mit Blutgerinnseln in Verbindung gebracht werden, und stießen dabei auf die neue Erbinformation. Wie sie in einem Fachmagazin (Annals of Neurology) schreiben, zeigen die neuen Erkenntnisse, wie wichtig es ist, individuelle Behandlungsmethoden zu entwickeln. Die neu entdeckte Genvariante ist nämlich nur bei einem bestimmten Schlaganfall-Typ aktiv.

Bei einem Schlaganfall ist die Blutversorgung des Gehirns unterbrochen, meist aufgrund eines Blutgerinnsels, also eines Blutklumpens in einer Arterie. Die Unterversorgung kann zu Hirnschäden führen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)