1. Februar 2013

Mondbasis aus dem 3D-Drucker: ESA testet Idee

Europa fliegt zum Mond und klebt sich da mit einem 3D-Drucker eine Basisstation zusammen.

Klingt verrückt, wird aber gerade von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA ernsthaft geprüft. Ein von Norman Foster gegründetes Architekturbüro plant, mit einem mehrere Meter großen Drucker Mondgestein zu verkleben. Wie die ESA schreibt, klappt das auf der Erde schon mit Basalt, das Mondgestein sehr ähnelt. Das pulverförmige Gestein wird dabei Schicht für Schicht aufgebaut und mit Bindemitteln verfestigt^1. So sollen Bausteine für eine größere Kuppel entstehen, die vor kleinen Meteoriten und Strahlung schützen könnte. Im Inneren der Kuppel befände sich dann eine aufblasbare Station.

Die ESA meint, die Vorteile lägen auf der Hand: Es sei viel aufwändiger, BAumaterial von der Erde aus auf den Mond zu schaffen. Noch ist das ganze aber Zukunftsmusik. 2018 plant die ESA zwar eine Mission zum Südpol des Mondes, die ist aber unbemannt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)