1. Februar 2013
Auf seinem Protest-Spruchband standen die Worte: "Die Schoah hat nicht stattgefunden."
Ein ungarischer Holocaustleugner ist deshalb jetzt von einem Gericht dazu verurteilt worden, entweder eine Gedenkstätte oder das frühere Konzentrationslager Auschwitz mehrmals zu besuchen. Die Leugnung des Holocaust ist in Ungarn seit 2010 verboten, es ist das erste Urteil zu diesem neuen Gesetz.
Der Verurteilte bekam eine Bewährungsstrafe, muss jetzt aber drei Mal mit eigenen Augen sehen, was damals tatsächlich passierte. Zusätzlich dazu muss er seine Gedanken zu den Besuchen aufschreiben. An politischen Kundgebungen darf er erst Mal nicht mehr teilnehmen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)