1. Februar 2013
Klaus wollte nie raus.
Das hat erst ein Telefonscherz aufgedeckt. Der tschechische Präsident Vaclav Klaus hatte bei der Stichwahl um seinen Nachfolger damit gedroht, auszuwandern, falls Außenminister Karel Schwarzenberg sein Nachfolger werde.
Ein slowakischer Radiomoderator tat jetzt so, als sei er der Präsident der Slowakei, und bot Klaus am Telefon Asyl an. Vaclav Klaus fiel offenbar auf den Telefonscherz herein und erklärte ernsthaft, er habe nie ernsthaft vorgehabt auszuwandern. Das sei nur eine Übertreibung gewesen.
Als der Schwindel aufflog, reagierte Klaus empört. Der Radiosender verzichtete deshalb darauf, das Gespräch zu senden, trotzdem landete das Telefonat im Internet.
Außenminister Schwarzenberg wurde übrigens tatsächlich nicht Nachfolger von Vaclav Klaus, sondern Ex-Minsterpräsident Milos Zeman.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)