4. Februar 2013
Wie kommunizieren Geisteswissenschaftler in der digitalen Zukunft?
Das haben Forscher auf einer gleichnamigen Konferenz in München diskutiert. Die "Süddeutsche Zeitung" fasst die Erkenntnisse zusammen. Das Internet verändere die Geisteswissenschaften radikal: Erstens tauschten sich die Forscher anders aus, etwa über Twitter und in Blogs - das beschleunige den Rhythmus der Forschungsdiskussion. Zweitens forsche man anders - zum Beispiel seien immer mehr Primärquellen für alle gleich verfügbar. Und drittens verändere sich das Publizieren von Forschungsergebnissen - etwa durch "Open Access" statt klassischer Fachzeitschriften.
Aber laut "SZ" gibt es auch Dinge, die die elektronischen Medien in der Forschung nicht verändern: Die verfügbare Lesezeit im Leben eines Geisteswissenschaftlers lasse sich nicht erhöhen. Und auch die Kriterien für einen guten Forschungsbeitrag blieben die gleichen - egal ob analog oder digital.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)