4. Februar 2013

SPD befürchtet nach Medienbericht Nachteile bei "Wahl-O-Mat"

Kurz und knapp die Ziele einer Partei darstellen - das ist der Zweck von Wahlprogrammen.

Die SPD überlegt nach einem Bericht des "Spiegel" allerdings, auf ein knappes Kurzwahlprogramm zu verzichten. Grund sei der "Wahl-O-Mat" der Bundeszentrale für politische Bildung. Die Partei befürchte dort durch ein kurzes Programm Nachteile. Generalsekretärin Andrea Nahles habe intern darauf hingewiesen, dass es auf zu viele Fragen keine Antwort geben könnte.

Mit dem "Wahl-O-Mat" können Wähler herausfinden, welche Partei mit ihren Ansichten am ehesten übereinstimmt. Er gilt gerade für Neuwähler als Entscheidungshilfe. Bei der vergangenen Bundestagswahl wurde das Online-Tool mehr als 6,7 Millionen Mal genutzt.

Eine SPD-Sprecherin dementierte, dass schon eine Entscheidung gegen ein Kurzwahlprogramm gefallen ist. Man arbeite derzeit am Entwurf des Regierungsprogramms. Beschlossen werde es im April.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)