4. Februar 2013
Nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland noch tödlicher als Krebs.
Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, sind 2011 etwa 222.000 Menschen an Krebs gestorben. Demnach stirbt mehr als jeder Vierte an der Krankheit.
Die Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist in den vergangenen 30 Jahren um fast ein Viertel zurückgegangen, die Zahl der Krebsfälle ist dagegen um ein Viertel gestiegen. Bei Männern wie bei Frauen führen vor allem Krebserkrankungen der Verdauungsorgane zum Tod.
Gesundheitsminister Daniel Bahr zufolge ist ein Drittel bis ein Viertel alles Krebstodesfälle durch Tabakkonsum verursacht. Außerdem litten jetzt mehr Menschen an Krebs, weil die Lebenserwartung gestiegen sei. Die Krankheit trete häufig in höherem Alter auf.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)