5. Februar 2013
Fernsehen kann sozialkritisch funktionieren.
Das hat in Dänemark jetzt die Polit-Serie "Borgen" - zu deutsch "Gefährliche Seilschaften" - bewiesen. Darin wurde kürzlich die rechtliche Situation von Prostituierten behandelt. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Konservativen Partei, Mai Henriksen, nahm das zum Anlass zu diesem Thema eine Debatte anzuregen.
Bereits in den vergangenen Wochen sorgten die Themen aus "Borgen" immer wieder für politische Diskussionen. Kritiker bemängeln, die Serie zeichne ein Zerrbild der politischen Landschaft in Dänemark. Der zuständige Sender DR wies die Vorwürfe zurück und berief sich auf die künstlerische Freiheit.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)