5. Februar 2013
Besser als ihr Ruf ist die Schwarzfingrige Korallenkrabbe.
Sie galt lange als Korallen-Schädling. Nach neuesten Erkenntnissen hilft sie aber offenbar gegen die tödliche Korallenbleiche. Die australische James-Cook-Universität berichtet, dass die haarige Krabbenart durch Korallenbleiche abgestorbenes Gewebe sowie darauf lebende Mikroorganismen fresse. Auf diese Weise könnten die Tiere dazu beitragen, den Fortschritt der Krankheit deutlich zu verzögern.
Die genauen Ursachen der Korallenbleiche im Pazifik sind bis heute unklar. Die Krankheit tritt aber oft bei höheren Wassertemperaturen auf und wird mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht. Studien zufolge hat das Great Barrier Reef vor Australien in den vergangenen drei Jahrzehnten mehr als die Hälfte seiner Korallen verloren - durch Stürme, korallenfressende Seesterne und Korallenbleiche.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)