5. Februar 2013
Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew hat sich während seiner Zeit als Präsident offenbar Feinde in konservativen Kreisen gemacht.
Bei der Abstimmung im UNO-Sicherheitsrat über den Libyen-Einsatz 2011 hatte sich Medwedew enthalten und damit scharfe Kritik ausgelöst. Jetzt ist im Internet ein Film aufgetaucht, in dem sich Ex-Politiker, Botschafter und Verteter von Rüstungsfirmen äußern. Ein Kommentator sagt darin, Medwedew müsse wegen seiner Haltung vor Gericht. Angeblich verlor die russische Rüstungsindustrie durch das Waffenembargo gegen Libyen fast 15 Milliarden Euro.
Im Sommer war ein ähnliches Video gegen Medwedew aufgetaucht. Beobachter glauben, dass einige Putin-Anhänger Medwedew los werden wollen, weil er Russland durch seine im Vergleich zu Putin etwas liberalere Politik geschwächt habe.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)