5. Februar 2013
Ein Bug ist nicht nur ein Käfer, sondern auch der Begriff für einen Softwarefehler. Da immer mehr Software pro Jahr erscheint, gibt es auch immer mehr Softwarefehler. Bald könnte eine kritische Grenze erreicht sein.
Die amerikanische Mitre Corporation betreut den Industriestandard CVE (Common Vulnerabilities and Exposures). Der listet alle Bugs, zum Beispiel Sicherheitslücken, nach einem einheitlichen System in einer Datenbank auf. Jede Schwachstelle erhält einen individuellen Namen - bestehend aus der Jahreszahl und einem vierstelligen Code. Das bedeutet allerdings: Pro Jahr können derzeit maximal 9.999 unterschiedliche Fehler benannt werden. Und da wird es langsam eng, weil es immer mehr Smartphone-Apps gibt.
Die Mitre Corporation will den Standard jetzt anpassen. Die neue Grenze sollte erstmal reichen: Möglich sind 999.999 neue Fehler pro Jahr.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)