5. Februar 2013

Beschwerden beim Presserat blieben 2012 auf hohem Niveau

Die Satirezeitschrift "Titanic" sorgte im vergangenen Jahr für den größten Aufreger.

Mehr als zehn Prozent der Beschwerden beim Deutschen Presserat bezogen sich auf das Papst-Cover. Wie das Gremium zur freiwilligen Selbstkontrolle der Presse mitteilte, wurde 180 Mal gefordert, das Titelbild anhand des Pressecodex zu überprüfen. Die Zeitschrift hatte Benedikt XVI. mit einem gelben und einem braunen Fleck auf der Soutane abgebildet. - Insgesamt reichten 1.500 Menschen Beschwerden über redaktionelle Beiträge in Presse und Online-Seiten ein.

In den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl der Beschwerden laut Presserat verdoppelt. Das müsse aber nicht heißen, dass die Berichterstattung schlechter geworden ist. Man habe prozentual gesehen nicht mehr Sanktionen ausgesprochen als in den vergangenen Jahren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)