5. Februar 2013
Das japanische Walfangprogramm ist nicht nur international umstritten sondern offenbar auch teuer.
Nach Angaben des Internationalen Tierschutz-Fonds macht die die Wal-Industrie seit mehr als zwei Jahrzehnten Verlustgeschäfte. Die Kosten für Einsatz und Unterhalt der Walfangflotte seien deutlich höher als die Einnahmen aus dem Fleischverkauf. Die japanischen Steuerzahler koste das Programm umgerechnet pro Jahr etwa sieben Millionen Euro.
Offiziell fängt Japan Wale zu wissenschaftlichen Zwecken. Die japanische Walfangflotte war Ende Dezember wieder zur jährlichen Jagd in der Antarktis ausgelaufen. Dort sollen bis März etwa 1.000 Wale erlegt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)