6. Februar 2013
Unser Rückspiegel führt uns ins Jahr 1968.
Vor 45 Jahren wurden die Olympischen Winterspiele eröffnet - und zum ersten Mal zogen damals zwei getrennte deutsche Mannschaften in die Arena ein. Hinter dem Schild "Deutschland" versammelten sich die Athleten aus der Bundesrepublik Deutschland und hinter dem Schild "Ost- Deutschland" die Sportler der DDR.
Zwar gab es schon länger zwei getrennte deutsche Staaten, aber der Sport bildete lange Zeit eine Ausnahme. Denn das Internationale Olympische Komitee IOC verpflichtete die beiden Staaten noch lange dazu gemeinsame Olympiamannschaften aufzustellen. Nach dem Mauerbau 1961 wurde der Streit zwischen BRD und DDR über diese gemeinsame Aufstellung jedoch immer heftiger. Schließlich gestattete das IOC der DDR ab 1968 die Aufstellung eigenständiger Olympiamannschaften.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)