6. Februar 2013

China verbietet Werbung für Luxusgüter

Teure Uhren, seltene Briefmarken oder Goldmünzen - das alles darf im chinesischen Radio und Fernsehen nicht mehr beworben werden.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua meldet, will die Regierung in Peking so gegen Extravaganz und Verschwendung vorgehen. Die Behörde für Radio, Film und Fernsehen erklärte demnach, Werbung für solche Produkte habe falsche Werte propagiert und so dazu beigetragen, ein schlechtes Sozialethos zu bilden. Es sei die Aufgabe der Medien, das Volk zu erziehen.

Xi Jinping, der Chef der Kommunistischen Partei und designierte Nachfolger von Staatspräsident Hu Jintao, hatte der Korruption in einer Rede vor zwei Wochen den Kampf angesagt. Auch in seiner Partei ist es in der Vergangenheit zu mehreren Korruptionsskandalen innerhalb der Führungsebene gekommen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)