6. Februar 2013
Für Menschen mit einem sogenannten Tennisarm sind die Ergebnisse einer neuen Studie aus Australien ernüchternd.
Mediziner der Universität von Queensland haben Patienten ein Jahr lang begleitet. Dabei wurde getestet, was gängige Therapien bringen. Kortisonspritzen schnitten besonders enttäuschend ab. In der Studie brachten sie weniger Fortschritt als Scheinmedikamente und zeigten keinen nennenswerten Langzeitnutzen. Nach einem Jahr lag die Rückfallrate bei 54 Prozent. Physiotherapie dagegen konnte das Ergebnis immerhin etwas verbessern.
Beim Tennisarm handelt es sich um eine schmerzhafte Sehnenreizung im Ellenbogen. Hervorgerufen wird sie dadurch, dass die Muskulatur des Unterarms überlastet wird.
Die Studie wurde im Fachjournal "JAMA" veröffentlicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)