6. Februar 2013
Verwicklungen mit der Mafia könnten die dringend notwendige Restaurierung der weltbekannten Ausgrabungsstätte Pompeji gefährden.
Die italienischen Behörden stoppten eines von drei EU-Projekten zur Restaurierung des Ortes bei Neapel. Eine der Firmen, die an dem Projekt mitwirken sollte, wird verdächtigt, Verbindungen zur Mafia zu haben. Das Unesco-Welterbe soll mit Fördermitteln in Höhe von 105 Millionen Euro vor dem Verfall bewahrt werden.
In Pompeji waren immer wieder Teile der Ausgrabungsreste abgebrochen. Die Stätte ist kulturell von großer Bedeutung und zieht Millionen von Touristen an.
Pompeji war bei einem Ausbruch des Vulkans Vesuv im Jahr 79 verschüttet worden. Tausende Menschen wurden getötet, die Stadt unter einer meterhohen Ascheschicht begraben - und so für Jahrhunderte konserviert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)