6. Februar 2013
Menschen versetzten afrikanische Elefanten in Stress.
Deswegen meiden sie Gebiete, in denen sich auch Menschen aufhalten und leben lieber in geschützten Zonen, wie dem Serengeti Nationalpark. Das haben norwegische Forscher herausgefunden. Im Kot der Elefanten maßen sie das Level von Stresshormomen. Von ihren Ergebnissen berichten die Wissenschaftler im Fachjournal "African Journal of Ecology". Demnach konnten sie nachweisen, dass die Elefanten, die sich innerhalb des Nationalparks aufhielten, weniger gestresst waren als die, die sich außerhalb des Parks befanden.
Die Forscher vermuten, dass die Elefanten Menschen aktiv meiden, weil sie sie mit Fahrzeugen und dem Jagen in Verbindung bringen.
Nach einem Bericht der Naturschutzorganisation WWF werden immer mehr Tiere gejagt - vor allem Elefanten und Nashörner. Vergangenes Jahr seien mehr als 10.000 Elefanten aus den Wäldern und Savannen Afrikas verschwunden. Die Schwarzmarktpreise für Elfenbein sind weiter auf Rekordniveau, auch das Fleisch erzielt immer höhere Preise.
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/aje.12069/abstract
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)