6. Februar 2013
Die Feuerbrandkrankheit befällt die meisten Apfelsorten, die heute weltweit angebaut werden.
Im Apfel- und auch im Birnenanbau verursacht das hohe Verluste. Bisher kann die Krankheit nur mit Pflanzenschutzmitteln bekämpft werden. Damit die umweltschädlichen Mittel überflüssig werden, forschen Wissenschaftler an Apfelsorten, die gegen das Feuerbrandbakterium resistent sind. Biologen des Julius Kühn-Instituts haben jetzt erste Erfolge verzeichnet.
Sie entdeckten in dem Bakterium ein vielversprechendes Gen. Es wird von einer Wildapfelart erkannt. Dadurch kann der Apfel eine Resistenz aktivieren - also eine Abwehrreaktion gegen die Feuerbrandkrankheit auslösen. Die Forscher wollen noch weitere Wildapfelarten durchleuchten - um möglicherweise mehr Resistenzgene aufzuspüren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)