6. Februar 2013

ARD-Tatort: Produzenten beklagen weniger Geld und damit weniger Abwechslung

Sonntags wird es immer eintöniger - deutsche Produzenten beklagen zu wenig Geld und damit immer weniger Drehtage im "Tatort".

Laut einer Produzenten-Studie im Auftrag der Landesmedienanstalten und der Filmförderungsanstalt wirkt sich der Geldmangel bei den öffentlich-rechtlichen Sendern auch auf den Inhalt des Tatorts aus. So werde der Krimi immer mehr zum Kammerspiel.

Von den Sparmaßnahmen bei den Senders sei nicht nur der Tatort betroffen. In Deutschland gibt es rund 1.700 Filmproduzenten. Fast zwei Drittel von ihnen sind nach eigenen Angaben vom Geld aus ARD- und ZDF-Kassen abhängig. Mehr als die Hälfte erwirtschaftet dem Bericht nach nur noch "kritische Gewinnmargen" von unter fünf Prozent.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)