6. Februar 2013
Hausdurchsuchungen bei Pressefotografen haben scharfe Kritik ausgelöst - und zwar beim Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger.
Aus Sicht des BDZV sollen unbeteiligte Journalisten zu "Handlangern der Strafverfolgung" gemacht werden. Dieses Vorgehen sei völlig inakzeptabel.
Die Polizei hatte heute in Berlin, Brandenburg und Hessen Wohnungen von Fotografen durchsucht. Nach Angaben des BDZV waren die Ermittler auf der Suche nach Fotomaterial von einer Anti-Kapitlismus-Demonstration in Frankfurt am Main im vergangenen Jahr. Bei den Protesten war es zu Krawallen gekommen. Es es gab mehrere Verletzte, darunter auch einen schwerverletzten Polizisten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)