7. Februar 2013
In den nächsten 40 Jahren könnte sich die Zahl der Alzheimer-Patienten verdreifachen.
Wie US-Forscher im Fachmagazin "Neurology" schreiben, ist das auf die geburtenstarken Jahrgänge der Nachkriegszeit zurückzuführen. Sie kommen dann in das Alter, in dem Alzheimer besonders häufig auftritt. Die Zahlen dieser Studie beziehen sich zwar auf die USA. Aber auch in Deutschland sagen Experten einen starken Anstieg der Patienten voraus.
Für ihre Studie werteten die Forscher Daten einer laufenden Langzeitstudie zu Alter und Gesundheit in Chicago aus. Mehr als zehntausend Teilnehmer mit 65 und mehr Jahren werden dafür seit 1993 regelmäßig befragt und gesundheitlich untersucht. Zusätzlich wurden Statistiken und Prognosen der US-Zensusbehörde ausgewertet.
Den Forschern zufolge zeigen die Prognosen, wie notwendig bessere Vorbeugungsmaßnahmen und Therapien sind - um die zukünftige Belastung für die Betroffenen, ihre Familien und die gesamte Gesellschaft zu verringern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)