7. Februar 2013
Mehr als die Hälfte aller chinesischen Computer ist von Schadprogrammen befallen.
Damit liegt China auf Platz 1 der Verseuchten-Liste der Computersoftware-Firma Panda Security - gefolgt von Südkorea und Taiwan. Im Technikmedium "The Register" heißt es, möglicherweise sei etwas dran an der Behauptung Chinas, eher das Opfer und nicht der Täter in der Cyberkriminalität zu sein. Ausländische Hacker könnten über gekaperte Rechner in der Volksrepublik agieren.
Am wenigsten belastet sind der Liste zufolge Rechner in Schweden, der Schweiz und Norwegen. In Deutschland soll knapp jeder vierte Rechner verseucht sein - die Softwarefirma errechnet einen weltweiten Durchschnitt von etwa einem Drittel der Rechner. Insgesamt zählt die Firma 27 Millionen neue Schadprogramme für 2012.
Panda Security hat allerdings auch ein Eigeninteresse, die Gefahr von Computerviren drastisch darzustellen. Die Firma verkauft Sicherheitssoftware.
Den ganzen Bericht als pdf gibt's hier.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)